mein kleiner Mann wird heute groß

2 Jahre alt schon.

Vor 2 Jahren um diese Zeit durfte ich gerade anfangen Presswehen wegzuhecheln, damit wir doch noch ins Krankenhaus kurven können.

um 10:02 war es dann endlich soweit, und Simon kam zur Welt mit 53 cm länge, 38,5 cm Kopfumfang und 4350 g Körpergewicht.

Simon war schon immer ein Schwergewicht.

Ich finde es sehr schade, dass ich meinen Geburtsbericht nie geschrieben habe, heute erinnere ich mich kaum noch.

Deswegen hier quasi das an das ich mich erinnere

Ich habe damals ja auf anraten meiner Hebamme die Wehen mit Rizinusöl „eingeleitet“ und nachts um ich glaube halb eins habe ich die ersten wehen bemerkt und habe angefangen durch die wohnung zu tigern. um 2? habe ich meine hebamme selbst angerufen und sie meinte es sei noch zu früh, ich solle in die wanne gehen und mich melden wenn ich garnicht mehr könnte. manchmal hasse ich es dass ich immer telefonieren kann und dabei ruhig klinge.
Ich hab dann ne Stunde in der Wanne gepennt und dabei Wehen veratmet. Leider mit der falschen Technik.
Danach durfte der Dod dann bei der Hebamme anrufen und ich hab im Hintergrund geweht und dann durften wir mit dem Taxi ins Geburtshaus fahren.

Dort dann die große enttäuschung: Muttermund hatte sich bis dahin kaum bewegt, und ich hatte keine Kraft mehr zum rumspazieren. nichtmal mehr richtig zum sitzen.

Ich habe dann im Geburtshaus-bett rumgelegen und nach Anleitung wehen veratmet. und schwupps war der Muttermund offen.

Tja, und dann begann der Spaß. Ich hatte Schmerzen wie beim sch**** in der Zeit in der ich Hämoriden hatte beim Pressen, und habe dann aufgehört zu pressen. Auf dem Klo half das ja auch… das haben wir dann einige Zeit gemacht und meine hebammen meiten immer wieder ich solle weiterdrücken und ich habe aufgehört weil ich schiss vor dem Schmerz hatte.

Um Neun etwa wurde ich dann gefragt, ob ich ins Krankenhaus möchte mit der option dass ich dann nen wehentropf bekomme und meinen Sohn innerhalb einer Stunde habe, oder aber dort bleibe und noch 4-5 Stunden arbeiten muss.

Da ich aber zwischen den Wehen schon immer eingepennt bin und schon einige Zeit gedacht hatte, dass ich eigentlich lieber ins Krankenhaus möchte habe ich quasi sofort zugestimmt.

Also habe ich angefangen die Wehen wegzuhecheln, und wurde ins Auto verfrachtet unbd 2 Straßen weiter ins Krankenhaus gefahren.
Dort bekam ich einen Wehentropf und Flüssigkeit dazu, und die Hebamme meinte immer wieder „noch einmal richtig pressen dann ist er da“ und wieder schmerzen, meike hört auf zu pressen 🙂

Der Dod hat mich während dieser Zeit ganz mächtig mit Energie versorgt, ohne ihn der meine Hand hielt und mir immer wieder kraft gab damit ich weiter machen kann hätte ich das wohl nicht geschafft.

tjoa, irgendwann haben sie dann nen dammschnitt gemacht, genau in dem moment wo ich wieder wegen schmerzen aufhörte zu pressen. das war irgendwie uncool, aber dafür war Simon da.

Leider hatte der Keine Lust so richtig zu atmen, und so habe ich ihn nicht anlegen dürfen, sondern sie sind direkt mit ihm abgehauen. in dem Moment habe ich das garnicht so richtig realisiert, erst als die Ärztin anfing mich zu nähen wurde mir klar, dass ich eigentlich ja meinen Sohn stillen wollte jetzt.

Naja, irgendwann brachten Sie ihn mir dann, stellten fest, der Atmet immernoch nicht so richtig (glaube ich) und brachten noch eine Wärmelampe für ihn. Zu dem Zeitpunkt war er fertig angezogen und alles.

Die Hebamme fragte mich was ich jetzt tun wollte und ich meinte „Stillen natürlich“.

Tja, und dann ging unsere Odyssee in dem Krankenhaus weiter, aber SImons Geburt war beendet..

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