Die Geschichte von der ‚braxa und dem Sport ist eine lange Geschichte (ohne Sinn). Ich habe schon viele Sportarten gemacht möchte ich meinen

-Mukitu
-Schwimmen
-Turnen
-Windsurfen
-Reiten
-(Feuerwehr)
-Judo
-Joggen
-Schwimmen(DLRG)
-Wassergymnastik

ob mir das MutterKindTurnen Spaß gemacht hat weiß ich nicht mehr. Hin wollte ich, weil die anderen Kinder auch hin gingen.
Das Schwimmen hat mir Spaß gemacht, aber ich fand das Seepferdchen dämlich und habe deswegen gleich das Freischwimmen machen (Ich wollte was besonderes sein 😉 ) Bei den Wettkämpfen die es jedes Jahr gab war ich solange schlecht, bis mein Papa mir sagte, dass ich besser wäre, wenn ich ruhig dabei sein würde und nicht hektisch würde. Danach habe ich sogar mal den ersten Platz gemacht.
Dann sind wir umgezogen hierher, und ich kannte im Prinzip keinen, aber ich wusste,e inige aus meiner Klasse sind beim Turnen. Also wollte ich da auch hin, bin da auch hin. Ich glaube, ich war immer ziemlich schlecht. Mein Körpergefühl war ziemlich hinüber, ich konnte keinen Handstand, kein Rad schlagen, am Reck habe ich den Aufschwung nie hin bekommen. Ich bin halt auch damals schon ziemlich lang gewesen, und die Kraft meiner Arme war immer schon hinüber. Auf jeden Fall habe ich mein Ziel dort nicht erreicht, ich habe keine Freundinnen gefunden. Im Sommer haben wir meinen Papa immer begleitet zum Surfen. Mein Papa war auf dem Wasser sobald Wind war, und wir haben uns schöne Wochen im Campinganhänger und Zelt gemacht :). Irgendwann wollte ich auch, und ich habe einen Kurs gemacht. Aber auch darin war ich glaube ich eher nicht so gut. Jedenfalls fühlte es sich nicht so an, als sei ich gut darin 🙂 .
Zu der Zeit hatte ich ein großes Hobby, meine Inlineskates. Ich wollte nämlich cool sein. Hat mir eigentlich Spaß gemacht, aber auch nicht für die Anerkennung gesorgt, die ich gerne gehabt hätte. Mittlerweile kann ich mich kaum mehr auf den Dingern halten 🙂
Ich wurde, wie viele andere Mädchen auch, zur Pferdenärrin, und hier im Dorf standen zwei Pferde immer auf der Koppel. Ich habe die Regelmäßig gefüttert und bin auch gerne mal über den Zaun auf die Koppel geklettert – Ein paar Mal auch auf den Rücken des Ponys. Irgendwann erwischte mich die Besitzerin, und wir wurden sogar Freundinnen, Wir haben gemeinsam unsere Eltern genervt, dass wir Reitunterricht bekommen, haben wir dann auch bekommen. Nur Tom, das Pony, wollte nicht so wie ich wollte. Könnte auch daran liegen, dass wir einfach in eine Gruppe geschmissen wurden, und noch keine Grundlagen kannten, also ich zumindest nicht. Ich kannte Reiten bis dahin nur aus dem Wendy-Heften.
Irgendwann später war ich in der Jugendfeuerwehr, aber die zählt nicht. Auch da war ich eigentlich nur, um Freunde zu finden 🙂 ausserdem war das ja kein Sport.
Beim Judo habe ich tatsächlich Freunde gefunden, und Spaß dran gehabt. Gut war ich zwar auch in dem Sport nicht, aber mit den Freunden zusammen machte es richtig Spaß. 7 Jahre habe ich Jundo gemacht, aber auch hier damit gekämpft, dass ich 1. schlecht war und 2. eigentlich keinen Bock auf Bewegung hatte. Aber der Zusammenhalt, und die Gesellschaft waren einfach so toll, dass ich dabei bleiben konnte, und auch immer mit zu den Wettkämpfen gefahren bin. Körpergefühl hat es mir leider nicht gebracht, immernoch war ich Paddelig, Tollpatschig und wusste nicht wo mein Körper beginnt und wo er Endet. Zwischendurch, in meiner Kiff-Zeit, war ich mit einer Freundin zusammen im DLRG, und wir sind jeden Donnerstag(Glaube ich) zum Training gefahren. Hat Spaß gemacht. Aber auch nur, wegen dem gesellschaftlichen Aspekt. Und wegen dem Wasser – gut 🙂 Wasser ist eben mein Element, aber das alleine langt leider nicht.
Zwischendrin war ich mal nur für mich alleine Joggen, aber hier war der Schweinehund viel zu groß, und Spaß ist was anderes.
Später habe ich dann beim Hochschulsport Wassergymnastik für Rückengeschädigte angefangen, nachdem diverse Kampfsportarten kamen und gingen (immer einmal da dann nicht mehr g´bewegen können vor Schmerzen und nie wieder hin gehen) , und die Wassergymnastik hat mir Spaß gemacht. Allerdings bin ich auch da meinem Ziel (Kontakte knüpfen) nicht näher gekommen. Aber hier gab es wenigstens keinen Leistungsdruck.
Jetzt stehe ich wieder da. Sport würde meinem Körper gut tun, ein Körpergefühl habe ich immernoch nicht, dafür ist mein Gewicht mittlerweile von 64 kg (als ich 2-3 Mal die Woche Judo machte) auf 110 (etwa) hochgegangen. Leute kennenlernen ist immernoch schwierig für mich. Hier im Dorf kenne ich immernoch niemanden den ich mal zum Kaffee einladen könnte, oder der mich zum Kaffee einladen würde, oder der mit mir zum Sport gehen würde. Wir wohnen hier ja auch erst seit 2 Jahren. 🙂 Ok, stimmt nicht ganz, Mandors, den kenne ich hier. Aber das ist ja noch von früher 🙂

Naja, auf jeden Fall wollte ich den Semesterferien ja beim Hochschulsport Yoga und Autogenes Training machen. Letzte Woche habe ich beides ausfallen lassen, diese Woche wollte ich Yoga auch ausfallen lassen, der Dod hat mich motiviert, und dann stand ich am Bahnhof und war zu spät. Also bin ich umgedreht. Heute also wieder kein Joga. Ob ich das nochmal schaffe da hin zu gehen? Ohne jemanden den man da treffen kann ist für mich die Überwindung echt übel zu sowas hinzugehen. Da hat sich Jahrelang in mich eingepflanzt, dass da eh keiner mit mir reden wird und so weiter.

Schade eigentlich. Aber es kann keiner behaupten, ich hätte es nicht versucht *grins*

Wer bis hier gelesen hat und eine Pointe erwartet – Pech gehabt 🙂

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