Donnerstag zog der Dod mit dem Simon los, um seine letzten Tage Urlaub bei seinen Eltern zu verbringen.

Ich brachte die beiden zum Bahnhof und fuhr danach noch eben den Wagen zu meiner Mama und ging schnell heim. kaum zu hause angekommen riefen hier nur noch Leute an, zu guter Letzt um kurz vor 10 meine Mutter um unser walken abzusagen (die Pfützen über dem Eis waren doch zu tief). Ich entschloss spontan, sofort zu Meike zu fahren und nicht erst 2 Stunden später, um weiteren Telefonanrufen zu entgehen.

Dort verbrachte ich einen entspannten Tag mit Meike und einen entspannten Abend mit Rapante und Meike, und gegen 10 fuhr ich heim um um 11 wirklich zu hause zu sein. Ich kontrollierte noch eben die Wohnung (könnten sich ja Einbrecher versteckt haben) und fiel ins Bett.

Freitag war mein Wecker auf 8:30 gestellt. ich packte meine Klamotten, den Rechner für eine Bekannte, und meine Liedermappe zusammen  und fuhr zur Arbeit. Nach der Arbeit eben einkaufen und dann zu der Bekannten – Rechner anschließen. Danach zu einer Freundin, mit ihr Teppiche kaufen fahren, dabei auf dem Wasser über dem Eis in ihrer Straße fröhlich ins rutschen kommen, und wieder zu ihr zurück.

Einen schönen Abend bei ihr verbringen, nachts entscheiden nicht heim zu fahren (zu Glatt) und noch 2 Stunden weiter reden. Danach eine Nacht mit 5-6 Unterbrechungen, und morgens schnell nach hause fahren. Zu hause in die Parklücke rutschen, den Schwager anrufen, dass ich meinem Neffen seinen Rechner nicht vorbei bringe, sondern er sich den selbst abholen muss (Glatt, ihr erinnert euch?)

Noch eben kurz den Geschirrspüler eingeräumt und mit Dod und Simon Videotelefoniert, dann kam der Schwager und holte den Neffen-Rechner ab. Schnell Sachen gepackt und zu Fuß zum Bahnhof.

100m vorm Bahnhof ruft der Dod an, er sitzt mit Simon im Krankenhaus, Simon hat sich den Finger in der Tür des Autos gequetscht und ist seltsam ruhig. Ich verbanne jegliche Nervosität, die hilft nicht weiter, schneller als die Züge fahren komme ich da eh nicht hin. es war 12:52 und mein Zug kam. um 15:40 hätte ich bei Simon sein können wenn er bis dahin noch im Krankenhaus wäre.

Auf der Fahrt habe ich fleissig Reiki in die Gegend geschickt, vornehmlich mit der Bitte dem Kind mit seinem Schock zu helfen, gebrochene Knochen soll man ja nicht mit Reiki behandeln. gleichzeitig fleissig heile Knochen visualisierend und über die Bahn fluchend die immer mehr Verspätung aufbaute…

in HH angekommen, mit nur noch 4 Minuten Verspätung eilte ich zur S1, mit dem wissen, am anderen Ende der Strecke ist mein Sohn immer noch im Krankenhaus. die Bahn fuhr leider nur bis Altona. Dort ereilte mich der Anruf, es ist nichts gebrochen, die Familie ist auf dem Heimweg, ich soll mit dem Taxi zur Familie gefahren statt zum Wedeler Krankenhaus. In Altona musste ich umsteigen in einen ewig langsamen Buss nach Klein Flottbek, wo erstmal die falsche Bahn fuhr (Blankenese half mir nicht, Blankenese ist nicht so windgeschützt wie Klein Flottbek) und wartete 10 Minuten auf die Bahn.

endlich in Wedel angekommen (mit 40 Minuten Verspätung wollte ich nur noch in ein Taxi hüpfen und zu meiner Familie. Kein Taxi stand da. das Taxiunternehmen dass dort Werbung macht ging nicht ans Telefon, also Iphone angeschmissen, ab ins Internet und unterschiedliche Taxiunternehmen angerufen. Bei einem ging einer ran (währenddessen war ich zu Fuß schon unterwegs Richtung Heist). Es sei nur Leider gerade kein Taxi in der Nähe, ich solle es in 20 Minuten nochmal versuchen…

Ich ging weiter und versuchte Taxen anzuhalten, versuchte per Anhalter zu fahren, die wollten mich alle nicht. Also rief ich meine weltbeste Schwiegermutter an, ob sie nochmal los könne mich abholen – sonst müsse ich laufen.

Ich wurde von meinem Mann, meinem Sohn und meiner Schwiegermutter kurz vor Wedel eingesammelt 😉

Dort angekommen gab es nicht mehr viel zu tun, Simon bespielen, bettfertig machen, beim Jim Knopf hören bin ich dann erstmal eingeschlafen. Danach mit dem Dod noch lecker essen gewesen und wieder heim. Ich wollte nurnoch lesen und schlafen. tat ich auch. beim Essen haben der Dod und ich noch geklärt, dass ich versuche an Gesangsunterricht für mich zu kommen, um mein Selbstbewusstsein und meine Technik ein wenig zu stärken.

Heute sind wir dann früh aufgestanden worden, haben aber ewig noch im Bett gegammelt und dann Mittag gegessen und sind heim gefahren.  Die Heimfahrt verlief erstaunlich reibungslos, wir waren sogar eine halbe Stunde zu früh zuhause 🙂

Nun bin ich erledigt und will nur noch lesen und schlafen 😉

Advertisements