Archive for Januar 2011

Wunder

ich finde den Gedanken total faszinierend, dass das komische Gewusel in meinem Bauch, die Zuckungen, tatsächlich ein eigenständiges Wesen sind, das in ein paar Wochen hier neben mir liegen wird und – ja, eben ein eigenständiges Wesen sein wird. Eigentlich ist es das ja schon jetzt, aber dadurch, dass es in mir ist, ist es hochgradig schwierig das zu realisieren finde ich…

viel zu tun…

Ich bin die letzten Wochen nicht wirklich zu viel gekommen. Ständig müde, oder Simon forderte Bespaßung oder Termine, und so sieht es hier aktuell auch aus. überall Baustellen. Das nervt mich schon eine gewisse Weile, aber ich konnte nichts daran ändern. Heute also, wo der Dod sich den Simon schnappte und gen Heist zu meiner (weltbesten) Schwiegermutter zog, machte ich mich dran, die Baustellen zu beseitigen. Ich begann heute mit dem Kinderzimmer, und habe es tatsächlich geschafft, es in einen annehmbaren Zustand zu bekommen 😉 Ich habe sogar unter dem Bett, also im Kasperletheater, gesaugt und das komplette Kinderzimmer ist aktuell tatsächlich Kindersicher, zumindest bis SImon wieder kommt.

Über kurz oder lang müssen wir uns was ausdenken, was wir mit den vielen Büchern und SPielen machen, die sich so ansammeln, vor allem weil Simon sich von keinen Büchern trennen mag. Montag kaufe ich noch zwei Trofast-Regale, die auf die zwei schon existenten kommen, um nach oben ein wenig Platz zu schaffen an den nur Simon kommt, aber das Mäuschen dann nicht wenn es robben/krabbeln/laufen kann.

Die nächste Baustelle, für morgen, wird dann das Schlafzimmer, das so wahnsinnig schnell zu müllt, dass ich da garnicht gegen an komme. Ich werde meinen Nachtschrank jetzt erstmal entsorgen, und das Beistellbettchen schonmal ans Bett klammern, damit ich mich daran gewöhnen kann und mir Strategien ausdenken kann was ich mit meinem Kram mache, der sonst unterm Bett und auf dem Nachttisch lagert 🙂 Vielleicht brauche ich, wenn ich dann schon bei Ikea bin, auch einfach noch ein Regal, das mein Nachttischersatz wird, mal sehen.

Ich versuche es trotzdem Ruhig angehen zu lassen die nächsten Tage bis Dod mit Simon wieder da ist, denn eigentlich wollte ich die Zeit zum Entspannen nutzen. Aber irgendwie kann ich mich nicht entspannen wenn es hier so aussieht 😦

(auch noch auf der To Do Liste: Kleiderschrank von Simon umsortieren, Bad (ganze Wohnung) putzen,  Wohnzimmer aufräumen, mich mit dem Baby und der Geburt beschäftigen, lesen, Musik machen, Entspannen, Krankenhaustasche packen (heute Schwangerschaftswoche 34+5) , Notfall-telefonnummern aufschrei8ben und an die Tür kleben, organisation halt)

 

Done: Kleiderschrank umsortieren (und Wickelkommode)

Piep und schnöpsel :)

Ich bin noch da 🙂

 

In 7 Wochen ist der Termin fürs Mäuschen – in 4 kann es meinetwegen ruhig schon los gehen 🙂

Mein Bauch ist winzig, dafür habe ich dieses Mal probleme mit Sodbrennen und tritten unter die Rippen 🙂

Ich kann besser Radfahren als laufen, weswegen ich mich wahnsinnig über die schöänen Tage gerade freue. Ich gehe gerne raus.

Simon ist in einer neuen Kobold-Phase angekommen und baut mist wenn er keine Aufmerksamkeit bekommt. Aber da bekommen wir sicherlich eine Kante dran, da müssen wir eine dran bekommen bevor das Mäuschen auf der Welt ist 🙂

Das Baby-beistellbett ist aufgebaut, die Wickelkommode steht, es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten aber der großteil ist vorbereitet. Heute baut der Wolf noch die Wärmelampe über die Kommode

Bisher schaffen wir es sogar finanziell zu überleben, auch wenn es mit 300 Euro im Monat nicht so entspannt ist wie es das vorher war. aber es ist ja nur eine kleine Weile (und der Dod verdient ja dazu )

Der Dod ist nun offiziell selbstständiger Journalist, was ich ganz wunderbvar finde, weil er sich damit einen Traum erfüllt. Und mehr Geld hätten wir mit ALG1 auch nicht.

Am liebsten hätte ich, es wäre schon soweit und ich könnte das Mäuschen endlich kennenlernen, denn ich bin schon ganz gespannt. Bei Simon hatte ich das übrigens bis zumTag der Geburt nicht, das Gefühl. Deswegen hoffe ich, dass ich das Mäuschen vielleicht dieses Mal nicht rausschmeissen muss.

Bass üben leicht gemacht

Ich habe ja nun schon seit einiger Zeit einen Bass 🙂  es war leider auf Dauer etwas frustrierend, zwar 2-3 Lieder begleiten zu können, aber dabei eher unbekannte Lieder vor mir zu haben, mit denen man also irgendwie gar nichts anfangen kann. Um nun nicht weiter frustriert rum zu sitzen und meinen Bass an zu starren, und um mir mal wieder etwas Motivation einzuhauchen, habe ich mir gedacht, es wäre schön ein paar Lieder die ich auch kenne auf dem Bass spielen zu können. Aus akutem Akkordeon-Noten-Mangel (die werden einem empfohlen zum „üben“ des Bass-spiels) habe ich mich an meine alten Chor Zeiten erinnert, und meine diversen Liedermappen durchflöht nach Liedern mit Noten. Ein paar habe ich tatsächlich gefunden 😉 Und so übe ich mich an so tollen Gassenhauern wie:

 

– Gedenke mein (der Fluch)

– Father and Son (von meiner ersten Gitarrenlehrerin bekommen)

– Tochter Zion freue dich (erste Liedzeile, das ist aus meinem Gesangsbuch kopiert – wofür auch immer ich das brauchte)

–  Am Himmel geht ein Feuer an (aus der Grundschule)

– Sing was vom Schmetterling (ein wundervolles Lied aus der Grundschule)

– Stadt Stadt Stadt (du ich hab dich satt) (aus einem Kindergottesdienst-Notenblatt von gaaanz früher)

– Miren qué bueno (aus einem Kindergottesdienst-Notenblatt von gaaanz früher)

– Morgenlicht leuchtet (morning has broken) (aus einem Kindergottesdienst-Notenblatt von gaaanz früher)

–  Freue dich Welt (aus dem Chor)

– Gatatumba Gatatumba (Ein spanisches Weihnachtslied  – aus der Grundschule)

– Hejo, spann den Wagen an (von einem Konzert flyer von damals als ich mal mit dem Chor auftrat)

– An die Freude (aus dem Chor)

– Es blühen die Maien (aus dem Chor)

– Go down Moses (aus dem Chor)

– Mein kleiner grüner Kaktus (auch Chor)

– Da unten im Tale (Chor)

– Erlaube mir feins Mädhen (Chor, aber auch in der 5. Klasse schon gesungen)

– Wochenend und Sonnenschein (mein all-time-Freitag-Feierabend-Lied – Noten vom Chor)

– Des Abends und Verstohlen geht der Mond auf von Brahms (Chor)

– Good news (der die das Gospel) (Chor)

– Immerzu lässt man uns laufen – hor der Dienerschaft (aus ner Donizetti-Oper – Chor)

– Tourdion (Chor)

– Tritsch Tratsch (Chor)

– viele kleine Leute (das Kindergottesdienst Anfangslied damals

– Schnurpsenklage (5. Klasse Deutschunterricht)

 

eine gar kirchliche Auswahl, dabei waren wir gar kein Kirchenchor 😉 .

Ich hab jetzt mal mit hejo, spann den Wagen an begonnen, und werde danach mit Tourdion weitermachen, die sind mir noch am liebsten.

Mäuschens Outing

letzten Mittwoch war ich beim Frauenarzt, und das Mäuschen hat seine letzte Ultraschalluntersuchung tatsächlich für ein Outing genutzt. Das Mäuschen wird ein Mädel. Und weil ich es nicht ausgehalten habe, habe ich dieses Mal tatsächlich gespickt wie es so im Vergleich zu Simon ist und wie es im Vergleich zu den Normkurven ist. Und siehe da, mit ein wenig Glück wird das Mäuschen kein so ein Brocken wie SImon 🙂

 

Bei Simon hatte ich folgende Werte bei 30+3

BPD (Schläfendurchmesser) : 79,5

KU (Kopfumfang) : 279  (norm: 266-309)

AU (Brustkorbumfang) : 282 (norm: 237-298)

FL (Oberschenkellänge): 59   (norm: 53-63)

 

und das Mäuschen bei 31+2:

 

BPD (Schläfendurchmesser) : 73

KU (Kopfumfang) : 220  (norm: 274-319) (huch!)

AU (Brustkorbumfang) : 250 (norm: 246-310)

FL (Oberschenkellänge): 67   (norm: 55-65)

das Gewicht liegt bei etwa 1800g mittlerweile, was recht mittig ist.

Das Mäuschen wird also entweder ellenkange Beine bekommen oder an sich ziemlich lang sein. jedenfalls behauptet das der aktuelle Ultraschall, und eher zierlich.

Simon hatte bei 53cm 4350g und einen Kopfumfang von 38,5 cm bei der Geburt. Das war jetzt eher nicht so spaßig, lässt mich aber dieses Mal der Geburt eher ruhiger entgegensehen 😉

 

 

Hausfrau – und trotzdem keine Zeit :)

Seit 22.12. bin ich nun also gezwungenermaßen Hausfrau. Zeit habe ich trotzdem keine, zumindest bisher. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr klammere ich mal aus, die ist eh anders 🙂

Nun habe ich also Montag morgen den ersten „regulären“ Tag als Hausfrau gehabt. Der Morgen ging drauf für Wäsche waschen, Wohnung aufräumen, Einkaufen und Dinge organisieren. Den Nachmittag über war ich bei meiner Oma, denn die hatte Geburtstag.

Heute Morgen war ich total eredigt, weswegen ich den Vormittag verpennt habe. Heute Nachmittag habe ich dann mit Simon gespielt, versucht Dods Rad zu reparieren, und schon ist der Tag heute auch schon wieder um.

Morgen steht im Zeichen der Termine. um 9:15 hat Simon einen Termin beim Kardiologen, wenn wir Glück haben sind wir da um 10 wieder raus. um 11:40 muss ich dann das Haus verlassen um um 13 Uhr pünktlich beim Frauenarzt zu sein, erstes CTG und letzter Ultraschall. Dafür muss ich wohl plus Wartezeit mindestens 1,5 Stunden einplanen. Bin also um 14:30 Uhr da raus, und um 15:30 dann etwa zuhause. Um 16 Uhr muss ich los, weil ich zum „entspannenden“ Schwangerschafts-Yoga muss, denn wenn ich nicht hin gehe zahlt die Krankenkasse den Kurs nicht.

Morgen also der Hammertag. Nachdem ich vom Tag gestern heute schon total platt war möchte ich nicht wissen wie es mir morgen abend erst geht…

 

Ansonsten geht es mir aber den Umständen entsprechend gut, Luft habe ich keine mehr, aber da mittlerweile die 32. Schwangerschaftswoche angebrochen ist, ist das wohl durchaus normal 🙂

Ich bin gespannt wie es dem Mäuschen geht und wie rum es liegt und überhaupt.