ich krieg ne Kriese, ich dreh am Rad. oder wie auch immer man es umschreiben will.

Ich stille Laura tagsüber alle 1 bis 1,5 STunden, wenn sie wächst auch gerne mal öfter, und nachts dafür, zumindest die letzten paar Nächte, nur so 2 Mal.

Ich mag Laura stillen, das ist gut für sie. Was ich nicht mehr ertrage ist nicht von mir gesteuerter Körperkontakt mit anderen. Ob SImon kommt und mich umarmen will, ob mein Mann mir den Rücken streichelt, oder ob die Nachbarin mich ausversehen anrempelt. Ich könnte sofort an die Decke gehen. Ich mag nicht mehr angefasst werden. Andere Anfassen hingegen ist Ok, solange ich das ganze steuere. Simon versteht das natürlich nicht, der Dod zum Glück schon. Meine Brüste ziehen sämtliche Flüssigkeit aus dem Körper, was bei mir zu diversen Körperlichen beeinträchtigungen führt. Laura scheint mit Milch auch nicht so 100%ig zurecht zu kommen, denn ihre Pupse stinken jetzt schon genau so nach Verwesung wie die ihres Bruders 😉 .
Aber ich will stillen *brummel* Es ist gut für Laura, es gibt uns Zeit zum kuscheln, es ist immer sofort bereit und muss nicht vorbereitet werden, man hat es immer dabei und muss nicht auf nem Con erst noch Mühsam Wasser abkochen zum Flaschen sterilisieren. Es sorgt dafür, dass ich nicht zunehme obwohl ich Schokolade esse und überhaupt, es ist gut für Laura.

Als ich mit SImon in diesem Ich mag nicht mehr berührt werden Gefühl war, hat es noch ein paar Wochen gedauert bis ich es nicht mehr aushielt. Simon wurde fast 12 Wochen gestillt. mit Laura hatte ich mir das selbe vorgenommen und alles drauf wollte ich als Bonus ansehen. Und jetzt sitze ich hier und mag das stillen (im Gegensatz zu der Zeit die ich Simon gestillt habe) und kriege aber die Nähe zu anderen nicht hin. Leider ist es ber gleichzeitig so, dass ich die Nähe brauche, weil ich mich sonst ganz fürchterlich fühle. Tja. Und nun sitze ich hier und fühle mich als Mega schlechte Mutter, weil ich schon wieder ans Abstillen denke, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte alles über 12 Wochen als Bonus zu betrachten, und hadere mit mir.

Und jetzt hadere ich mit mir, ob ich den Artikel online stelle, weil ich einfach zu viele Radikale Stillmütter auf den Plan rufen werde. Andererseits ist meine Psyche halt einfach mal etwas hinüber, und Simon vermisst meine Nähe (und der Dod sicherlich auch).

Was mache ich nun? Abwarten und hoffen, dass sich das Thema in ein paar Tagen erledigt hat und ich nur mal wieder einer Hormonumstellung erliege?

Grmblfix, ich wollte nichts negatives mehr bloggen, aber ich musste es einfach mal aufschreiben. jetzt lenke ich mich ne woche lang ab von diesem Thema, und hoffe, dass es sich dann erledigt hat und ich weiter stille. oder eben nicht. und glücklich bin mit der entscheidung