Wir waren heute spontan bei der lieblings-ex-Nachbarin aka Wölfin zu Besuch. Die Kinder hatten Sehnsucht und auch mich gelüstete es nach einem Kaffee von Angesicht zu Angesicht.

Als wir wieder aufbrechen mussten (immerhin wartete der Dod hier zuhause mit dem Abendessen auf uns) hatte ich echte Probleme die Kinder loszueisen. Um so schwerer fiel es mir, mich auch selbst zu verabschieden. Nachdem wir fast 3 Jahre zusammen in einer Hausgemeinschaft gelebt haben und uns täglich gesehen haben, ist der Bruch auf einmal 130 km weit weg zu wohnen echt hart. Auch nach 6 Monaten noch.

Auf der Rückfahrt sinnierte ich darüber, dass ich mich hier, im neuen Heim zwar Örtlich wirklich sehr sehr zuhause fühle, aber dass mir hier die Seelenfreunde in Kaffee-reichweite fehlen 😉

Was bevor ich mit der Wölfin in ein Haus zog immer wieder akut war, und durch ihre Anwesenheit gelindert wurde ist nun also wieder akut. Ich vermisse gewisse Leute. Würde sie gerne häufiger sehen. Menschen, die mir so nahe sind, dass es sich rein rational garnicht erklären lässt. Viele davon „kenne“ ich in dem Sinne garnicht, dass ich viel über ihr aktuelles Leben wüsste. Aber sie vereint, dass sie in meinem Herzen wohnen und ich sehr oft an sie denke. Dass ich den Treffen mit ihnen entgegen fiebere, und dann Schmerzen im Herzen habe wenn ich sie wieder verlassen muss. Gerade in der jetzigen Zeit, wo nie klar ist wann man sich das nächste Mal sieht, weil wir alle andere Verpflichtungen haben ist das schwer. Geldmangel und Zeitmangel schreiben dieses Buch. Kann ja kaum mal eben zum Kaffee nach Forchheim fahren, oder nach Bremen. Nach Elmshorn könnte ich, aber mit Arbeit und Familie, und der eigenen Psyche im Nacken ist das nicht so leicht. Der Gegenseite geht es wahrscheinlich genauso.

 

Und so heißt es heute wieder „vermissen, Baby“.  (mein Rückfahrt-Ohrwurm war allerdings leaving on a Jetplane)

 

Ich hätte euch gerne alle in meiner Nähe.

 

(Die Liste der Orte ließe sich noch um ein paar erweitern – es sind nur die ersten die mir einfielen)

Spannenderweise sind alle Seelenfreunde entweder extrem Musik-affin und/oder aber irgendwie magisch unterwegs 😉

 

Eben auf der Autofahrt hatte ich einen komplett anderen Blogeintrag in meinem Hirn formuliert. Über das selbe Thema, aber noch mit anderem Schwerpunkt. Als ich fertig war mit Denken kamen sie wieder, die Zweifel. geht es der Gegenseite wie mir? Da war sie wieder meine Psyche 😀

 

In Bremen zu bleiben war übrigens absolut keine Option, schließlich ist hier meine „Orts-heimat“ und mein wichtigster Seelenfreund, der Dod *knutsch* ist hier.

 

Der Eintrag ist hier eigentlich noch garnicht fertig, aber für mehr habe ich gerade keine Konzentration, und so bleibt er so. Wenn ich ihn nicht veröffentliche bleibt er unveröffentlicht wie all die anderen Einblicke in meine Seele in letzter Zeit.

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