Mirtana hat in ihrem Blog einen spannenden Beitrag geschrieben, darüber, wie ihr die Lust am Bloggen verging. Und ich muss ihr zustimmen. Seit man nichts mehr über sich und seine Emotionen schreiben darf, seit man nichts mehr, oder nur anonymisiert, über seine Kinder schreiben darf, ist es unspannend geworden. Ich verstehe die Beweggründe, aber das ist dann eben das Resultat. Das Internet ist zu groß geworden.

Dann steht man vor der Wahl entweder komplett anonym zu bloggen und immer wenn man die Gefahr sieht, dass man entdeckt würde, schnell umzuziehen, oder eben das Bloggen zu lassen. Oder man Betreibt eine Pinnwand für „guck mal, hab ich das toll gemacht“ – das ist nicht was ich will.

Ich verstehe, dass Leute, die ihre Profession präsentieren wollen das gerne machen, aber es ist für mich einfach nicht das, was mein Blog ausmachen soll. Dieses Blog soll nicht zu einer Pinnwand verkümmern. Nun muss ich überlegen was ich mache. Über die Kinder schreiben will ich wirklich nicht, auch wenn es da sicher einiges zu schreiben gäbe. Über mich könnte ich schreiben über mein Leben. Bleibt nurnoch die Frage, ob ich es schaffe, wenn ständig die Schere im Kopf zuschnappt oder auf der anderen Seite mein Hirn brüllt „Du weißt doch eh nichts zu schreiben, der Text wird wieder nur kurz, das will doch keiner lesen“. Schauen wir mal, wie es hier so weiter geht 🙂

Mich gibt es auf jeden Fall noch, und ich bleibe auch hier 🙂

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