Wir haben in den letzten Jahren so einige VR-Lösungen angeschafft und haben uns dabei immer wieder verbessert. Angefangen mit dem Samsung Galaxy S6 und dem Samsung Gear VR, weiter ging es mit der Playstation VR und mittlerweile haben wir hier auch noch eine HTC Vive stehen 🙂

 

Ich mag das Konzept der VR – eine „Brille“ aufsetzen, und dann interaktive Spiele spielen in denen man sich bewegen muss um weiter zu kommen.

Auch wenn ich bei den ersten Apps auf der Gear VR noch ziemlich krass an motion sickness (Quasi Seekrankheit/Reisekrankheit) litt und immer nur kurz unter das Teil konnte, so hat sich da doch einiges getan in den letzten Jahren. Solange ich aufpasse, dass ich nicht gerade Achterbahn (VR Theme Park VR – gaaanz gruselig) fahren will kann ich eigentlich alles spielen was ich möchte.

 

Die Vive haben wir recht neu, also testen wir uns gerade durch eine Menge Spiele. Während Simon und der Liebste eher auf Kämpf-spiele stehen, Samurai-Dingse (Sairento VR), Schiess-Spiele (John Wick  Chronicles oder auch Sairento VR), Lichtschwert-kämpfe (Lightblade VR) und so, mag ich die Spiele bei denen man nicht kämpft. In den Spielen wo man kämpfen muss bin ich nämlich unfassbar schlecht :D. Laura und Simon lieben ansonsten den Job-Simulator.

 

Gestern habe ich Audioshield VR ausgetestet und muss sagen – das macht richtig Spaß 😉

Der ultimative Vorteil ist, dass man das Spiel mit seiner eigenen Musiksammlung spielt. Man wählt ein Lied aus, und dann kommen im Rhythmus/anhand der Melodie Farbstrahlen/Bälle auf einen zu. Die muss man mit den zuvor ausgewählten Schilden abwehren und tanzt/bewegt sich so ziemlich viel. Je nachdem wie schnell das Lied ist kommt man dabei ordentlich ins schwitzen. Nach einem Lied kann man sehen, wie artistisch man war, wie viele Noten man getroffen hat, und wer dieses Lied schon mal gespielt hat 🙂

Man kann bei diesem Spiel nicht sterben, aber sich natürlich verbessern oder verschlechtern. Optisch ist es auch als Zuschauer hübsch anzuschauen und der „Ich will nochmal“ Faktor ist ziemlich hoch, weil man recht schnell in einen Flow kommt und die Visualisierung der Musik Beeindruckend hübsch ist.

Nach dem Lied kann man entweder das nächste Lied auswählen und direkt weiter machen, oder man gibt die Brille an das nächste Familienmitglied weiter, das dann sein Glück versuchen darf. Dadurch, dass man mit der eigenen Musiksammlung spielt, kann man die Lieder so anpassen, dass sie auch auf Kinder passen. So ganz nebenbei entwickelt man ein Gefühl für Rhythmus und erhöht die Koordination. Dadurch, dass die Schilde zwei unterschiedliche Farben haben und man die Bälle jeweils nur mit dem passenden Schild abwehren kann und nicht zwingend immer die Bälle auch da ankommen wo man sie erwartet.

 

Insgesamt ist Audioshield VR ein tolles Spiel für den Abend.

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