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Schlafverhalten der Kinder

Seit ein paar Tagen juckt es mich in den Fingern, mal wieder etwas hier zu schreiben. Und ab und zu hätte ich sogar fast Zeit dazu.

Jetzt zum Beispiel, Sonntag morgens um Acht, sitze ich alleine mit meinem Kaffee im (zugegeben chaotisch aussehenden) Wohnzimmer, und genieße meine Ruhe. Simon ist oben an seinem Computer, denn am Wochenende darf er ab 6:30 im Bett Nintendo spielen und ab 7 Uhr an seinen Rechner gehen. Bevor wir ihm das erlaubten drückte er sich immer morgens um 6 schon in meinem Schlafzimmer herum am Wochenende. Und Laura, das Mädchen, dass tagsüber kaum alleine sein kann, braucht es am Wochenende in Ruhe in ihrem Zimmer zu spielen. Ganz alleine, ohne Störung. Sobald man allerdings einmal bei ihr im Zimmer war ist sie entweder bei Simon oder bei mir 😉 Ich weiß also garnicht ab wieviel Uhr Laura eigentlich so wach ist.

Früher war das anders. Ich habe jeden Übernachtungsbesuch versucht zu umgehen mit Simon, weil er, egal wann er ins Bett ging und wieviel oder wenig er tagsüber schlief, immer um 5 Uhr spätestens aufstand. Oder sobald er nachts wach würde und merkte, da ist noch jemand in seinem Zimmer. das bedeutete nämlich *jippie! Spielen*

Simon hat sehr lange nachts noch Milch getrunken, weil er anders einfach nicht wieder einschlafen konnte. Ich musste also Nachts in dem Haus wo ich zu Besuch war in die Küche schleichen, eine Milch für Simon machen, mich zurück zu Simon schleichen (hoffentlich heult er nicht das ganze Haus wach, schnell schnell!) und ihm die Milch geben und mich dann vor die Tür setzen und warten bis er schlief. Oder mich ins Bett legen und hoffen, dass er noch so müde war, dass es ihm egal war, wenn da ein ihn ignorierender Mensch lag. Am wichtigsten war immer:bloß nicht ansprechen, dann waren sie wach. Laura später auch.

Irgendwann dann schlief Simon ohne Milch, und auch bei Freunden, und die bei ihm, alles kein Problem mehr. Nur das morgens um 5 aufstehen, dass blieb ihm. Es hat sich heute verschoben, er schläft selten vor 9 ein, dafür schläft er bis 6 oder so. Da Simon aber ja anfangs noch keine elektronische Spielzeug Erlaubnis hatte, er war ja erst 3-4, musste ich dann mit hoch. Vor den Fernseher setzen ging auch nicht, denn das wollte ich nur in Ausnahmefällen. Ab da haben wir dann wenigstens Freunde besucht bei denen die Kinder auch Frühaufsteher waren, so dass man morgens gemeinsam müde rumhängen könnte und die Kinder miteinander spielen könnten. Aber bei Langschläfern übernachten ging garnicht, denn dann muss man die ganze Zeit die Kinder. Zum bloß leise spielen und niemanden wecken, nicht zu Laut rufen und ja brav im Zimmer bleiben animieren.

Dann kündigte sich Laura an. Der erste Plan war Laura und Simon in einem großen Zimmer schlafen zu lassen sobald sie nicht mehr bei uns schliefe. Laura war schlafenstechnisch anfangs sehr furchtbar. Nur auf mir, nur gepuckt, und nur mit stundenlang in den Schlaf schreien. Besuche bei anderen? Bloß nicht. Ich war ein heulendes Elend. Besuch bekommen ging, zumindest kurz, dann habe ich sie so lange ins Tragetuch genommen.

Als sie etwas über zwei Monate war und das mit dem nicht schlafen und schreien immer noch nicht besser würde habe ich in meiner Verzweiflung meine Hebamme gefragt ob sie nicht eine ostheopatin kenne. Kannte sie, wir bekamen einen Termin. Die Ostheopathin hat bei diesem Blut und Wasser geschwitzt. Sie sagte uns wenn das Schreien uns zu viel wird sollen wir bescheid sagen, dann würden wir mehrere Sitzungen machen. Da Laura aber nie so verzweifelt schrie wie auf mir wenn sie schlafen wollte/sollte, habe ich sie halt machen lassen. Ich glaube, die O. Hat sich gewünscht, sie hätte das nicht so locker gesagt. Aber danach wurde es besser. Laura schlief alleine ein. Sie wachte zwar auf wenn jemand im Raum war oder in den Raum kam, aber sie schlief ein, wenn niemand im Raum war. Also würde kurzerhand umgezogen und Laura und Simon bekamen je zwei kleine Zimmer. Laura bekam ihr eigenes Zimmer, ich ging nachts zum Stillen rüber. sie schrie sich nie wieder in den Schlaf. Allerdings brauchte sie weiter, genau wie Simon, sehr lange noch Milch um wieder in den Schlaf zu finden. Also musste ich jede Nacht hoch, anfangs alle 2 Stunden, am Ende nurnoch zwei mal die Nacht (natürlich in den guten Zeiten, die schlechten waren schlimmer). Aber sie brauchte die Milch noch. Auch Laura war sofort wach wenn jemand ihr Zimmer betrat. Aber mittlerweile hatten wir genug Zimmer um wenigstens Besuch empfangen zu können. Mit beiden Kindern woanders schlafen, da haben wir uns verweigert. Außer bei Oma, wo Simon bei Opa mit im Bett schlief, Oma in ihrem Zimmer und der Dod und ich im Keller. Damit Laura im Gästezimmer alleine schlafen konnte :). Laura braucht mehr Schlaf als Simon je brauchte, aber wenn der gestört wird ist der ganze Tag im Arsch. Jetzt ist sie drei (Einhalb, aber es geht schon eine ganze Weile), versteht, wenn man ihr sagt, dass nachts noch jemand anders mit im Raum schläft, und braucht auch keine Milch mehr. (Aber einen Schnuller 😉 ) sie schläft gar wunderbar, und wenn sie noch nicht schlafen kann oder ausgeschlafen hat spielt sie in ihrem Zimmer. Wenn dann andere mit bei ihr im Zimmer sind müssen die natürlich mit aufstehen, aber das ist bei Simon auch immernoch so, das wird sich wohl nicht mehr ändern, und so etwas kann man super verkraften finde ich.

Ich allerdings darf jetzt meistens, wenn nicht irgendwas doofes ist, von wenn ich ins Bett gehe bis morgens um 8 durchschlafen am Wochenende. Um 8 wache ich meistens von alleine auf, denn das ist schon 2 Stunden nach meinem unter der Woche aufstehen, also ausgeschlafen 🙂

Liebe Eltern da draußen, egal wie miserabel euer Kind schläft, es wird besser, leichter, einfacher. Vielleicht nicht länger, aber irgendwann haben die Kinder ein Alter erreicht wo sie morgens alleine spielen (und sei es mit Nintendo ds oder iPod oder so)

Back to Nature Tag 2 – oder, warum er ausfallen musste :)

Heute ist Laura schon um 5 Uhr aufgestanden, und hatte richtig fiese Laune. Diese zog sich auch bis zum Mittagsschlaf um 9. Zumindest teil-zufrieden war sie, wenn sie immer wieder rein und raus rennen durfte. Immer wenn sie dabei an Omas Erdbeeren vorbei kam musste sie eine ernten und sofort naschen, aber das ist normal für Laura, das ist kein back to nature :).

Nach dem Mittagsschlaf sind wir dann durch richtig schöne Gegenden gefahren, nach Norderstedt ins Schwimmbad. da gabs Wasser zum pitschern, Rutschen zum Rutschen und jede Menge spannden Kram, inklusive Wellenbad. Da blieb dann leider keine Zeit mehr für Natur, wir mussten Wasser erforschen. Ist eigentlich ja auch Natur, nur eben gechlorte Natur 😀

 

War auf jeden Fall schön, jedenfalls für mich und Laura, Simon und Dennis hatten im überfüllten Erwachsenenbereich etwas Probleme.

 

Morgen dann wieder mit echter Natur 😀

bücher-ausbeute

wir waren heute, wie fast jeden Montag, im Bilderbuchkino in der Bücherei und haben hinterher noch Bücher ausgeliehen. Simons Ausbeute sieht dieses Mal so aus:

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Der Dod wird sich freuen, nur Sachbücher 😉

ich habe mir auch ein Buch ausgeliehen „0.4 eine perfekte neue Welt“.

schni schna schnipsel

– laura steckt in ihrer ersten trotzphase. so richtig mit auf den boden werfen und brüllen

– seit p m i und f zu besuch waren, musik gemacht haben, simon was gezeigt haben, und seine gitarre auf open g gestimmt haben klampft simon richtig viel herum.

– laura steht jeden morgen kurz nach dem aufstehen mit ihren.schuhen an der terrassentür und will ab dann nurnoch eins: raus

-simon ist das erste mal alleine auf dem spielplatz geblieben und kam pünktlich nach hause

– laura hat 3,5 zähne

– sogar simons erzieherinnen meinen, dass der simon schulreif ist, also wird es im sommer wohl losgehen

– ich bin grad etwas abgetaucht im.netz. es wurde nir zuviel und ich uog mir jeden schuh an. manche menschen.vermisse ich und würde sie gerne einfach mal wieder treffen.

– da laura so auf action steht und simon kaum noch schüchtern ist steht meiner reiselust und dem ständig besuch haben/zu besuch sein kaum noch was im wege, ausser dem geld und der ollen gesundheit 🙂

kurznotizen mal wieder :)

simon bekommt logopädie und eignet sich immer mehr buchstaben an.
er ist zur schule angemeldet und wir warten die entscheidung vom schularzt ab ob er schulfähig ist oder nicht. sein kinderarzt sieht kein problem mehr

laura ist gestern die ersten wackeligen schritte gegangen, und ihr liebster sport ist es bei den nachbarn auffs trampolin und von da auf deren sofa zu klettern.

minischnipsel zur entwicklung

laura kann schnalzen mit der zunge und krabbelt den ganzen tag „mamam“ sagen durch die gegend. damit meint sie abwechselnd mama papa essen und trinken 🙂

 

Simon malt ordentlicher aus, und redet weiterhin auch mit wildfremden Leuten.  Seine Kopffüßler haben entweder ARme oder einen Bauch 🙂 Ausserdem übt er fleißig Zahlen und Buchstaben schreiben und hat neulich den Namen seiner Kindergartenfreundin nachgeschrieben 🙂

 

Ich bin soooo stolz auf meine Kinder *grins*

geschnipseltes

ich schaffe es nicht hier alles in Wunderbarem Text abzuliefern, deswegen heute mal wieder schnipsel 🙂

Fangen wirs an 🙂

 

– Meine Holy Clothing Klamottengröße ist 2x (endlich mal nachgemessen)

– Nachdem ich gestern mal aufgeschrieben habe was ich den Tag über so trinke und auf 400ml Wasser und 4 Kaffee kam, habe ich mir heute erstmal ne Kanne Tee gemacht, trinke aber trotzdem zuerst meinen Kaffee 😉

– Laura macht seit ein paar Tagen schnalz und klack Geräusche mit der Zunge und den Lippen – sehr süß

– Außerdem stellt sie sich überall dran hoch, Wänden, Tischen Stühlen, Türen, allem.

– und weiß, man kommt an Dinge die auf dem Tisch stehen wenn man an der Tischdecke zieht

– Laura ist irgendwas um die 70 cm groß, wir haben gestern gemessen

– Simon ist 1, irgendwasundzwanzig (ich habs schon vergessen – Asche auf mein Haupt)

– Ich vergesse sowieso alles im Moment

– Simon malt mittlerweile Kreise in seine Kopffüßler, das soll dann der Bauch sein 😉

– Simon liebt sein Turnen, und ist ab dem zweiten Termin komplett ohne murren und knurren ganz ohne mich in die Halle und spricht von alleine mit der Turnlehrerin 😉

– Simon hat mit Besuch geredet, den er schon ewig nicht mehr gesehen hatte, obwohl er sie gerade eben erst gesehen hatte (er kam ins Wohnzimmer) ohne, dass ich ihn dazu aufgefordert hätte. Der Besuch war ganz überrascht. keine halbe Stunde Zeit zum aklimatisieren für unser Kind ❤

– Simon ist nicht mehr genervt davon wenn wir ihn korrigieren, sondern versucht sich tatsächlich zu verbessern seit wir ihm gesagt haben, dass er sonst nicht schreiben und lesen lernen kann weil man dafür wissen muss wie die Wörter richtig heißen 🙂

– Ich bin sooo stolz auf meine Kinder

– Ich leide schonwieder an Winterdepression und PMS. Naja, shit happens 😉

Jetzt ist Laura wach, ich höre dann mal auf 😉