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Gitarre – Musik – immer mal wieder

Ich übe gerade das Stimmen meiner Gitarre nach Gehör.

Der Gedanke dahinter war, dass es sicher nicht schaden kann, wenn ich weiß wie die Töne klingen sollen wenn sie gleich sind. Wenn sie auch für mich immer unterschiedlich klingen.

Dazu mehrere Gedanken:

Zum einen ist meine Gitarre wohl nicht ganz (das ist uuuntertrieben 🙂 ) bundrein. Ich habe heute nach Stimmgerät gestimmt und danach die Töne verglichen so wie man sie beim Stimmen nach Gehör anschlagen würde. Das unterschied sich jeweils um ein „wenig“ ob das mit neuen Saiten weg geht? Oder ob meine Gitarre einfach mittlerweile so alt ist(und schon immer nicht die beste war), dass doch mal eine neue ran müsste würde ich das konkret weiter verfolgen/es mich irgendwann anfangen zu stören?

Aber selbst wenn das Stimmgerät sagt es sei der selbe Ton der da aus den zwei Saiten kommt -für mich klingen sie unterschiedlich. Sehr selten kann ich mal hören, dass die Töne gleich sind. Ich könnte auch nicht behaupten, dass die Töne sich ähnlich seien (Immerhin erkenne ich, dass sie vom selben Instrument kommen 😀 ). Noch schlimmer wird es wenn ich den Ton einer Gitarre und eines Klaviers vergleich soll. Die können gar nicht gleich klingen ;). Einen gesungenen Ton nachsingen kann ich eher als einen Ton auf dem Klavier zu hören und nachzusingen. Sind ja unterschiedliche Töne 🙂

Für mich schwebt da so jeder Ton einzeln im Raum herum, jeder ist anders, keiner gleich. Bin ich ein Ton-Legastheniker? Nur ungeschult? Taub? Letzteres wohl nicht, denn wenn da ein Ton „falsch“ (ungewohnt, nicht so wie er in dem Lied gehört, wie auch immer) ist wenn andere es singen kann ich das hören. Nur bei mir selber nicht.

Ich höre mich nicht so wie andere. Deswegen singe ich komplett nach Gefühl 😉 das klappt mal mehr, mal weniger gut 😀 je nachdem wie entspannt ich bin, wie gut es meiner Stimme gerade geht und überhaupt. Deswegen kann ich zum Beispiel aber auch nicht sagen, ob die von mir geschriebenen Lieder jedes Mal wenn ich singe die selbe Melodie haben- das macht es bestimmt spannend für Leute, die mal mitsingen wollen 😛

Nichts desdo trotz singe ich gerne, mache ich gerne Musik, höre ich gerne Musik und habe ich Freude an Musik. Solange sie nicht zu hoch und dabei laut wird. Dann muss ich mir schonmal die Ohren zu halten weil es weh tut 😀

Vielleicht ist mein Gehör (meine Gehör/Stimm-Kombination)  auch einfach nur ein Abbild von mir und mag das Chaos 🙂

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komme zu nichts

vor lauter Arbeiten, Familie und Freizeitspaß komme ich schon wieder nicht zum Schreiben hier 🙂

Dieses Wochenende hatten wir Freitag Besuch von lieben Freunden und konnten die Geschichte um die Stiermilch weiter verfolgen. Die Geschichte entspinnt sic jetzt schon seit 1,5 Monaten, und es macht tierisch Spaß.

Samstag war Simon bei einer Geburtstagsfeier, und wir im Baumarkt, waren aber ziemlich schlapp den tag über, habe es eben noch so geschafft mich abends aufzuraffen ne Runde Rad zu fahren.

Heute habe ich Brötchen gebacken, Dennis war mit Simon im Kino, ich habe mit Laura Heimkino betrieben und habe die Unnerbüx für M fertig gestellt. IMG_20150614_155009863[1]

Vielleicht schaffe ich es neben den Haushalts ToDo Dingen heute Abend noch eine Hose für mich zuzuschneiden. Und dann ist das Wochenende wieder rum.

Morgen geht es weiter mit Piratenstammtisch abends, Donnerstag ne Fortbildung, dazwischen Arbeit, Kinder, Haushalt, die Zeit fliegt nur so 🙂

Bis dann all ihr lieben 🙂

Laura und die Musik

Laura kam heute morgen als allererstes zu mir und intonierte das Aaaahaaahaa aus „auf in die Schlacht“ von Jan Hegenberg (das macht sie schon länger)
ich stellte also eine Playlist mit den Lieblingsliedern zusammen, begann aber mit einem anderen Lied um meinen Kaffee noch zu holen. Vergaß aber, dass der Player noch auf shuffle stand. Laura ging dann was anderes spielen, aber bei den ersten tönen von auf in die Schlacht rannte laura freudig quietschend und tanzend und singend (so wie man es mit eins halt kann) zur Musik zurück. Ich dachte bisher immer sie erkennt das Lied an dem Aaaahh (und so weiter) teil, aber offensichtlich kennt sie das ganze Lied 🙂

Für die die es nicht kennen hier ein Link zu einem Inoffiziellen Video: http://www.youtube.com/watch?v=U_6zOYSVq5I

Bass üben leicht gemacht

Ich habe ja nun schon seit einiger Zeit einen Bass 🙂  es war leider auf Dauer etwas frustrierend, zwar 2-3 Lieder begleiten zu können, aber dabei eher unbekannte Lieder vor mir zu haben, mit denen man also irgendwie gar nichts anfangen kann. Um nun nicht weiter frustriert rum zu sitzen und meinen Bass an zu starren, und um mir mal wieder etwas Motivation einzuhauchen, habe ich mir gedacht, es wäre schön ein paar Lieder die ich auch kenne auf dem Bass spielen zu können. Aus akutem Akkordeon-Noten-Mangel (die werden einem empfohlen zum „üben“ des Bass-spiels) habe ich mich an meine alten Chor Zeiten erinnert, und meine diversen Liedermappen durchflöht nach Liedern mit Noten. Ein paar habe ich tatsächlich gefunden 😉 Und so übe ich mich an so tollen Gassenhauern wie:

 

– Gedenke mein (der Fluch)

– Father and Son (von meiner ersten Gitarrenlehrerin bekommen)

– Tochter Zion freue dich (erste Liedzeile, das ist aus meinem Gesangsbuch kopiert – wofür auch immer ich das brauchte)

–  Am Himmel geht ein Feuer an (aus der Grundschule)

– Sing was vom Schmetterling (ein wundervolles Lied aus der Grundschule)

– Stadt Stadt Stadt (du ich hab dich satt) (aus einem Kindergottesdienst-Notenblatt von gaaanz früher)

– Miren qué bueno (aus einem Kindergottesdienst-Notenblatt von gaaanz früher)

– Morgenlicht leuchtet (morning has broken) (aus einem Kindergottesdienst-Notenblatt von gaaanz früher)

–  Freue dich Welt (aus dem Chor)

– Gatatumba Gatatumba (Ein spanisches Weihnachtslied  – aus der Grundschule)

– Hejo, spann den Wagen an (von einem Konzert flyer von damals als ich mal mit dem Chor auftrat)

– An die Freude (aus dem Chor)

– Es blühen die Maien (aus dem Chor)

– Go down Moses (aus dem Chor)

– Mein kleiner grüner Kaktus (auch Chor)

– Da unten im Tale (Chor)

– Erlaube mir feins Mädhen (Chor, aber auch in der 5. Klasse schon gesungen)

– Wochenend und Sonnenschein (mein all-time-Freitag-Feierabend-Lied – Noten vom Chor)

– Des Abends und Verstohlen geht der Mond auf von Brahms (Chor)

– Good news (der die das Gospel) (Chor)

– Immerzu lässt man uns laufen – hor der Dienerschaft (aus ner Donizetti-Oper – Chor)

– Tourdion (Chor)

– Tritsch Tratsch (Chor)

– viele kleine Leute (das Kindergottesdienst Anfangslied damals

– Schnurpsenklage (5. Klasse Deutschunterricht)

 

eine gar kirchliche Auswahl, dabei waren wir gar kein Kirchenchor 😉 .

Ich hab jetzt mal mit hejo, spann den Wagen an begonnen, und werde danach mit Tourdion weitermachen, die sind mir noch am liebsten.

samhain in schnipsel-fließtext

gestern war der Tag an dem wir traditionell Samhain feiern.
es ist (unter anderem) die Zeit, sich von den Toten des vergangenen Jahres zu verabschieden.
Ich hatte zwar keine menschlichen Toten zu beklagen, aber trotzdem so einiges von dem ich mich verabschieden musste. Ich habe mich von meinem Studium verabschiedet, das letztes Jahr gestorben ist, und ich habe mich verabschiedet von dem Wunsch in jener Gruppe mehr als ein regelmäßiger Besucher sein zu wollen. Ich habe meine Freunde, auch in der Gruppe, die mich schätzen und mögen.

Der große Nachbarsjunge war sichtlich enttäuscht darüber, wie langweilig Erwachsenenfeiern doch sind 🙂

Ich habe gestern mehr oder minder erfolgreich mit den Nachbarn Musik gemacht und den Mund wieder zum singen auf bekommen. liegt zwar wahrscheinlich daran, dass wir nur zu viert waren, aber immerhin, es ist ein Anfang gemacht 🙂

Irgendwie hatten wir zu viel Verpflegung organisiert:) jemand Interesse an vielen bunten Keksen?

hier ist passend zu Samhain seit gestern der Nebel sehr dicht, und löst sich nur auf wenn es regnet

Das war Simons erstes bewusstes Samhain. Es gab viele fragen. Wo sind die Geister? Warum kann ich die nicht sehen? Warum essen die Geister nichts von ihrem Teller? Waren nur einige davon.

wir haben eine Wundervolle Sms bekommen mit Samhain-grüßen von sehr lieben Menschen. Ich habe viel an euch gedacht, danke dafür.

die Zeiten des Feierns von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang sind gefallen zugunsten des am nächsten morgen arbeiten gehen müssen. Früher ist eine von uns in diesen Nächten gar nicht zu Bett gegangen weil Kinder naturgemäß vor Sonnenaufgang aufstehen im Winter :), und der Rest ist zu Sonnenaufgang schlafen gegangen.
Das früh ins Bett gehen war gut, Simon stand um 5:30 erstmals vor meinem Bett. Kack Zeitverschiebung.

die Zeiten des Rückzugs und Fastens vor Festen sind auch gefallen, mit Kindern und Job ist nicht mehr viel Platz zur Besinnung

und zum Schluss noch was anderes: dieses Wochenende hat der Keller den ersten Anstrich bekommen. Die Taverne wird zwar am nächsten Wochenende noch nicht fertig sein, wenn wir sie einweihen, aber immerhin ist ein Anfang gemacht 🙂

Erinnerungen

Erinnerungen. So heißt eine Cd eines Menschen, der mir sehr am Herzen liegt.
Nun sitze ich hier, mal wieder auf dem Weg zur Arbeit, und höre diese CD und sie beschwört eben diese bei mir herauf. (Achtung, Seelenmüll!)

Weiterlesen…

Typisch braxa

anders kann man es echt nicht sagen…

Ich habe mir überlegt (angeschubst durch meine musikalische Familie und die Nachbarn), dass ich evtl. mal nen Bass ausprobiere als Musik Instrument. Nach einigem schlau lesen habe ich festgestellt, ist vielleicht nicht so schlau mir jetzt direkt nen Bass zu kaufen, weil dann sitze ich da und habe noch ein Instrument zuhause was ich eh nicht spiele 🙂 (Wäre ja nicht das erste. hier fliegen rum: Gitarre, Blockflöte, Tin Whistle – und ich kann keines davon auch nur ansatzweise)

Naja, ich habe mir also gedacht, solange ich noch niemanden gefunden habe der mir einen Bass leiht (zum testen halt) muss es anders gehen – ich nehme mir (ganz Fuchs) einfach die 4 tiefen Saiten meiner Gitarre die hier so rumsteht einsam und verlassen. In diesem Haus können zwei Leute Gitarre spielen, das sollte ja eigentlich schon fast langen, da kann ich meine ja zum Bass spielen missbrauchen 😉 zumindest bis es sich lohnt einen Bass zu kaufen.

Soweit so gut. Hatte ich mir also überlegt… nun suchte ich heute einige Videos. Ich hatte mir angelesen, dass man da eine spezielle Zupftechnik braucht.. also Anfänger Videos gesucht und angeschaut und irgendwann festgestellt – so schwer ist das mit dem Zupfen nicht, kenne ich vom Prinzip her schon, ist halt nicht das Akkord-Zupfen der Gitarre, aber das kann ich ja eh nicht 😉

Also auf die Suche nach einem Lied gegangen, das anfängertauglich ist. Ich habe viele Vorschläge gelesen (Green Day, Nirvana mit Lithium und Red Hot Chilly Peppers mit easily.  Ich habe mir Tabs rausgesucht und festgestellt… äääähhhh…. Was wollen die von mir? Das sah alles sehr kurios aus (ich habe nie Tabs lesen gelernt). Also bin ich zu Youtube gegangen und habe erstmal Bass Anleitungen für easily gesucht (und nicht gefunden. aber dafür einen jungen Mann der auf einem Akustik-Bass (sowas gibts? – ich war erstaunt) mal eben Road Trippin spielt (http://www.youtube.com/watch?v=2jlYlWAG6wE) und das sabbern bekommen… das will ich können, das sieht nicht schwer aus. Also habe ich mich weitergeklickt und eine Anleitung gefunden:  http://www.youtube.com/watch?v=9QET30AdrUk . Nach einer Stunde habe ich meine Gitarre immernoch nicht in der Hand aber schaue zum bestimmt 100ten Mal diese Videos und versuche mich zu überreden das Instrument mal in die Hand zu nehmen und es selber zu versuchen… aber – ich traue mich nicht. Es könnte ja doof klingen. So geht es mir immer… und da hat es mir auch nicht geholfen, dass vor einiger Weile jemand auf einmal zu mir sagte dass ich nicht einen Ton treffe (nach einigen Monaten Gesangsunterricht)

und so sitze ich hier nun und blogge, dass ich Musik machen will statt Musik zu machen. ist doch alles ein großer haufen Mist (ich könnt mich so über mich selber ärgern)

Selbstvertrauen ist bei mir echt nicht vorhanden…

Typisch braxa halt – Sowohl die Szenerie als auch die gesamte Thematik.

Hmpf!