ein Jahr

Heute vor einem Jahr stand ich auf der Waage und habe entschlossen, dass es so nicht mehr weiter gehen kann.

120kg habe ich auf die Waage gebracht, ich war zwar schon am walken und Radfahren, aber trotzdem wurde ich immer dicker. Also habe ich mich mal wieder bei myfitnesspal angemeldet und dort herumgesurft. Und dann was im Forum geschrieben und begonnen aufzuschreiben was ich so esse.

Dank der Tatsache, dass ich dort was ins Forum geschrieben habe habe ich dort Freunde gefunden, und es hat sich wieder einmal bewahrheitet: Wenn ich etwas alleine angehe ist es viel schwerer als wenn da eine Community hinter mir steht und mir zuhört, mich aufmuntert, anfeuert und mir Tipps gibt. Oder auch mal nen Tritt in den Arsch.

Wie es aktuell um mich steht habe ich im Posting unten geschrieben. Aktuell stagniert die Abnahme. Das ist aber soweit ok, Ich muss gerade mal wieder meine antrainierten Verhaltensweisen über Bord geworfen bekommen, das dauert halt manchmal.

Im Moment ist es bei der Arbeit stressig, da möchte ich mich nach Feierabend nur noch ins Bett flauschen und mich mit warmer weicher Schokolade belohnen. Naja. Lasse ich besser, jedenfalls auf Dauer 🙂

Allerdings ist das ja etwas, das viele schreiben, die viel abnehmen, man muss sich zwischendrin immer mal wieder mit seiner Psyche beschäftigen, sonst wird das nichts 😉

Ich bin ein bisschen Stolz darauf, das ganze ein Jahr durchgehalten zu haben, und hoffe, dass ich in einem Jahr mit weiteren -16 kg glänzen kann. Oder irgendwo zwischendrin mein Wohlfühlgewicht gefunden habe. Seit ich den Stempel Adipositas los geworden bin habe ich mein erstes Zwischenziel erreicht, jetzt schaue ich alle 5 kg ob ich mir gefalle, ob ich mich wohl fühle und was sonst so los ist bei mir.

Auf jeden Fall ein fettes DANKE! an die Leute von mfp, an meine Familie, die mich super unterstützt und nicht genervt ist wenn ich schon wieder laufen gehen will, und an meine Freunde in der großen weiten Welt da draußen 😀 

 

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Entwicklung

Etwas mehr als ein Jahr nach diesem Artikel: abraxa.wordpress.com/2015/07/04/blogparade-mein-korper-und-ich/

 

Bin ich fast 16 kg leichter. Ich fahre Rad, ich jogge 5km, ich bin Sportlich.

 

Entwicklung sehe ich häufig nur wenn ich sehe wie die Klamotten sitzen. Deswegen gibt es heute Vergleichsphotos 😉

Rechts ist jeweils gerade eben, links jeweils im Juli 2015

Gitarre – Musik – immer mal wieder

Ich übe gerade das Stimmen meiner Gitarre nach Gehör.

Der Gedanke dahinter war, dass es sicher nicht schaden kann, wenn ich weiß wie die Töne klingen sollen wenn sie gleich sind. Wenn sie auch für mich immer unterschiedlich klingen.

Dazu mehrere Gedanken:

Zum einen ist meine Gitarre wohl nicht ganz (das ist uuuntertrieben 🙂 ) bundrein. Ich habe heute nach Stimmgerät gestimmt und danach die Töne verglichen so wie man sie beim Stimmen nach Gehör anschlagen würde. Das unterschied sich jeweils um ein „wenig“ ob das mit neuen Saiten weg geht? Oder ob meine Gitarre einfach mittlerweile so alt ist(und schon immer nicht die beste war), dass doch mal eine neue ran müsste würde ich das konkret weiter verfolgen/es mich irgendwann anfangen zu stören?

Aber selbst wenn das Stimmgerät sagt es sei der selbe Ton der da aus den zwei Saiten kommt -für mich klingen sie unterschiedlich. Sehr selten kann ich mal hören, dass die Töne gleich sind. Ich könnte auch nicht behaupten, dass die Töne sich ähnlich seien (Immerhin erkenne ich, dass sie vom selben Instrument kommen 😀 ). Noch schlimmer wird es wenn ich den Ton einer Gitarre und eines Klaviers vergleich soll. Die können gar nicht gleich klingen ;). Einen gesungenen Ton nachsingen kann ich eher als einen Ton auf dem Klavier zu hören und nachzusingen. Sind ja unterschiedliche Töne 🙂

Für mich schwebt da so jeder Ton einzeln im Raum herum, jeder ist anders, keiner gleich. Bin ich ein Ton-Legastheniker? Nur ungeschult? Taub? Letzteres wohl nicht, denn wenn da ein Ton „falsch“ (ungewohnt, nicht so wie er in dem Lied gehört, wie auch immer) ist wenn andere es singen kann ich das hören. Nur bei mir selber nicht.

Ich höre mich nicht so wie andere. Deswegen singe ich komplett nach Gefühl 😉 das klappt mal mehr, mal weniger gut 😀 je nachdem wie entspannt ich bin, wie gut es meiner Stimme gerade geht und überhaupt. Deswegen kann ich zum Beispiel aber auch nicht sagen, ob die von mir geschriebenen Lieder jedes Mal wenn ich singe die selbe Melodie haben- das macht es bestimmt spannend für Leute, die mal mitsingen wollen 😛

Nichts desdo trotz singe ich gerne, mache ich gerne Musik, höre ich gerne Musik und habe ich Freude an Musik. Solange sie nicht zu hoch und dabei laut wird. Dann muss ich mir schonmal die Ohren zu halten weil es weh tut 😀

Vielleicht ist mein Gehör (meine Gehör/Stimm-Kombination)  auch einfach nur ein Abbild von mir und mag das Chaos 🙂

Abnehm-lust und Abnehm-frust

Ich wollte mich nicht an Zahlen fest machen. Aber irgendwie tue ich es doch.

 

Da ich selber die Veränderung nicht sehe (-14,irgendwas Kilo seit November 2015) muss ich es ja an Zahlen fest machen.

Überhaupt vergleiche ich zu viel. Statt mich zu freuen, dass ich mittlerweile eine halbe Stunde durch joggen kann und mich dafür nur am Anfang etwas überwinden muss, ärgere ich mich, dass ich so langsam bin. Dabei ist das klasse. Früher, mit noch weniger auf den Knochen als heute, konnte ich nicht mal 2 Minuten am Stück joggen ohne Seitenstechen. Ich habe also super Fortschritte gemacht, die ich selber aber weiterhin irgendwie nicht verinnerlicht habe. Das ist unpraktisch.

Da ich, um meine zickige Leber zu schonen, mit einem recht geringen Kaloriendefizit arbeite beim Abnehmen dauert das auch laaaange. Ausserdem ist das der einzige Weg wie ich nicht nach ein paar Kilos alles wieder drauf futtere. Dafür nimmt mein Körper jetzt jedes Kilo mindestens 3-4 Mal ab, bevor das nächste Kilo dran kommt. Das nervt abartig. Um es mal mit konkreten Zahlen auszudrücken, zwei Monate lang pendelte mein Gewicht irgendwo zwischen 106,3 und 107,3 kg. Dann war irgendwas anders, innerhalb einer Woche lag mein Gewicht bei 105,2 kg. Seitdem pendelt es zwischen 105,2 und 106,5 kg. Das nervt. Das geht schon so seit die ersten paar Kilos runter sind. Ich habe letzte Woche mal den Schrittzähler entkoppelt um zu schauen ob es ohne die kcal vom Schrittzähler besser geht, aber erstens fehlt mir dann die Bewegungsmotivation und zweitens finde ich die kcal die ich dann habe schon wieder echt schwer einzuhalten. Ich habe den Schrittzähler jetzt doch wieder mit MFP gekoppelt seit gestern. Werde aber zusehen, dass ich die kcal die mir meine Bewegung dazu rechnet nurnoch zur Hälfte bis 2/3 aufesse. So wie es eben passt. Alles in allem ist mein Selbstbild aber immernoch dick und rund und unsportlich, auch wenn die Realität anders aussieht (wie mir meine Umwelt sagt 😉 ) Gibt es da Erfahrungswerte, wie lange das dauert, bis das Hirn nach kommt?

 

 

Psychoarbeit

Wie die letzten Abnehm-versuche auch ist zusammen mit dem Abnehmen ganz viel Psycho-Arbeit zu leisten.

Da ich vor habe, dieses mal tatsächlich dünn, sportlich und dazu auch noch geistig heile(r) zu werden, muss ich ab und zu ein wenig analysieren. Warum reagiere ich wie ich reagiere, was macht, dass ich mich gestresst fühle oder unwohl oder was „tolles“ will/brauche.

 

Im Zuge dessen habe ich heute für mich festgestellt, dass ich mir immer noch zu viele Sorgen mache. Mir selber zu viel Verantwortung gebe. Und die Dinge die erledigt werden müssen immer noch gerne vor mir her schiebe, in der Hoffnung, dass sich Kram von alleine erledigt. Dadurch werden die Sorgen aber oft noch größer, weil sich in meinem Hirn dann die ToDoListen stapeln. Und entspannen kann ich auch nicht, wenn da die Liste die ganze Zeit im Kopf rumwirbelt. Entspannung brauche ich aber.

Auf meiner derzeitigen Liste stehen zum Beispiel:

  • Antrag auf Kindergarten-kosten-befreiung fertig machen
  • SteuerPapierkram fertig machen der nachgereicht werden muss
  • Rechnungen bezahlen (haha, wovon?)
  • Anträge ans Jugendamt abschicken (habe ich direkt mal getan und mit einem Spaziergang mit dem Liebsten verbunden)
  • Haushalt Haushalt Haushalt. im Prinzip müsste ich täglich aufräumen. Und Wäsche waschen und putzen und was im Garten machen und waaaaaggghhhhh!
  • Klamotten reparieren
  • Den Zaun zu Ende abschleifen und anmalen

 

Letztenendes bleibt nur, alles Stückchenweise machen. Aufpassen, dass man nicht untergeht.

Heute habe ich das Zeug das seit 1,5 Jahren im Schlafzimmer steht zum Verkauf bei den ebay Kleinanzeigen reingestellt. damit verschwindet dann ein Ding von meiner ToDoListe, dass da schon ewig drauf steht.

 

In einer Woche ist mein Urlaub zu Ende. mal gucken, was ich bis dahin noch schaffe. Mein Hauptpunkt muss in dieser Woche allerdings sein:

keine Sorgen machen über Dinge, die nicht aktuell sind.

Ich sorge mich im Moment nämlich ständig. Und oft auch über Dinge, die noch ewig weit in der Zukunft liegen. Oder einen noch gar nicht festen Termin haben. Oder wo ich noch gar keine genaueren Informationen habe ob es überhaupt ein Problem ist. Das muss ich üben.

Gehetzt? Stress?

Jadekompendium hat mich mit ihrem Blogpost den ich heute las sehr zum Nachdenken angeregt.
Was habe ich eigentlich davon, wenn ich mich so stresse? Genau gar nichts. Ich bin nicht schneller, ich bin nicht besser, ich bin nur genervt.

Das bin doch nicht ich, das ist doch so eine Arbeit-Mutter-Hausfrau Maschine. Zumindest an 6/7 Tagen die Woche würde ich behaupten. Und den siebten Tag liege ich dann platt im Bett und kann gar nichts mehr.

Ich würde das gerne ändern. Zurück zu der ruhigen entspannten abraxa, die ich irgendwann mal war. Zurück zu der Optimistin die ich irgendwo in meinem inneren immer noch bin. Zurück zu der freundlichen Frau die ich mal war. Vielleicht dabei sogar fröhlich 🙂

Im Prinzip habe ich nicht mehr Stress als andere Menschen. Ich habe nur meine Ruhe verloren und habe das Gefühl, keine Zeit mehr für mich zu haben. Das stimmt so aber gar nicht. Ich war nur die letzten Wochen Monate, vielleicht sogar Jahre, mal wieder auf der Flucht vor meinen Gedanken. Habe mir deswegen in den Zeiten in denen ich Zeit für mich hätte keine Zeit gelassen. Und mich dazu noch Stressen und nerven lassen von Dingen, die ich eh nicht ändern kann. Mal schauen, wie ich das wieder ändern kann. Laufen gehen hilft im Moment gut, aber ich kann ja nicht mitten am Tag im dicksten Trubel einfach laufen gehen 😀
Eventuell muss ich mir mal wieder ne Weile die sozialen Medien streichen. Eventuell geht es aber auch so. Ich versuche es erstmal mit sozialen Medien 😀

Morgen macht die Drehbrücke nebenan wieder auf, dann habe ich täglich 1,5-2 Stunden mehr Zeit die ich verplanen kann. das wird toll. endlich wieder zu Fuß oder mit dem Rad zum Kindergarten statt durch die nächste Stadt 😀

meine erste Lynn

Zum Geburtstag bekam ich Gutscheine für das Örtliche Nählädchen geschenkt. Davon kaufte ich mir einen Totenkopfjersey aus dem eine (nirgendwo gezeigte weil unzufrieden damit) Shelly wurde. einen schwarzen Jersey, der hier noch auf eine Verarbeitung wartet und einen Flausche-Sweat mit Totenköpfen.

 

Aus dem Sweat wuchs jetzt langsam eine Lynn von Pattydoo.  Wie immer verlängerte ich Oberteil und Ärmel um 5 cm. an den Ärmeln hätten 3 cm gereicht, am Oberteil bin ich zufrieden mit der Länge jetzt. Allerdings war ich zu sehr im „ich kann das ja, ist total easy, und habe das Anleitungsvideo nicht genau angeschaut und ein paar Fehler reingehauen, die ich tatsächlich auftrennen musste.

Da der Sweat von innen toll flauschig ist habe ich die Kapuze nicht gefüttert, sondern einlagig gelassen. Die Taschen habe ich komplett aus Jersey gemacht, sonst wäre es zu dick für meine Nähmaschine geworden 😀

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

 

Lynn ohne Kapuze Lynn Seite Lynn